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- Ursachen
Eine häufige Ursache ist eine Mittelohrentzündung, nach der sich durch angesammelte Flüssigkeit Bakterien festsetzten können. Möglich ist auch eine Verkrustung nach einer Verletzung, sowie eine chronische Erkrankung. - Behandlungsmöglichkeiten
Die beste Möglichkeit zu einer sicheren Behandlung bieten HNO-Ärzte. Von einer selbständigen Entfernung der Kruste wird abgeraten um Infektionen zu verhindern. Besteht eine Infektion bereits, gibt es Antibiotikatherapien. - Mögliche Komplikationen
Durch eine Verkrustung kann es oftmals auch zu eingeschränktem Hörvermögen und Schmerzen kommen. - Vorbeugungen
Hilfreich ist eine regelmäßige Reinigung der Ohren, sollte der Körper das Ohrenschmalz nicht mehr selbst regulieren können. Die Verwendung von Wattestäbchen oder sonstigen Fremdkörpern im Ohr ist abzuraten, da es meist nur zu Verletzungen und Entzündungen führt.
Ursachen für eine Kruste im Ohr
Ursächlich für die Entstehung einer Kruste im Ohr ist in den meisten Fällen eine Mittelohrentzündung, aber auch Verletzungen des Trommelfells oder eine allgemeine Verstopfung mit Ohrenschmalz können ausschlaggebend sein. Der Ohrenschmalz verhärtet sich, und es kommt dann recht schnell zu unangenehmen Krusten.
Mittelohrentzündung
Ursachen kann es einige geben, aus denen eine Kruste im Ohr entstehen kann. Am häufigsten wird eine Entzündung des Mittelohrs beobachtet. Durch die Mittelohrentzündung entsteht Flüssigkeit im Gehörgang. Ist diese nicht restlos ausgeflossen, können sich hier schnell Bakterien bilden und festsetzen.
Erkältung
Nach Erkältungskrankheiten können Viren und Bakterien aus dem nasalen Bereich ins Ohr aufsteigen und dort Entzündungen hervorrufen. Hier ist häufig das Trommelfell betroffen.
Kruste durch Verletzungen
Zu Verletzungen kann es kommen, wenn spitze Gegenstände oder auch Wattestäbchen zum Entfernen von Ohrenschmalz verwendet werden. In diesem Fall bildet sich dann im späteren Verlauf eine Kruste, die durchaus schmerzhaft sein kann. Auch eine Entzündung kann die Folge sein.
Chronische Erkrankungen
Auch chronische Erkrankungen des Ohres führen zu einer Krustenbildung, die dann unbedingt ärztlich behandelt werden sollte.
Untersuchungen und Diagnose
Häufig stellt der Arzt eine Mittelohrentzündung fest, die gerade akut auftritt oder bereits abklingt. In manchen Fällen kann auch eine schon längere Zeit zurückliegende Infektion verantwortlich sein. Zusammen mit den Symptomen wie der typischen Krustenbildung oder einem eingeschränkten Hörvermögen stellt der Arzt die Diagnose.
Manchmal ist es notwendig, noch weiterführende Untersuchungen durchzuführen wie beispielsweise eine Computertomografie. Diese wird dann von einem entsprechenden Facharzt vorgenommen. In einigen Fällen findet dies auch ambulant in einem Krankenhaus statt.
Behandlung, Therapie und Komplikationen
Die Behandlung der Kruste im Ohr erfolgt idealerweise durch einen Arzt, der dann die Krusten aus dem Ohr mit entsprechenden Hilfsmitteln entfernt. Der HNO-Arzt ist in jedem Fall der richtige Ansprechpartner. Der Hausarzt stellt die Überweisung aus, sofern es erforderlich ist. Grundsätzlich ist mit größter Vorsicht vorzugehen.
Niemals sollte der Betroffene die Kruste eigenmächtig entfernen, da es hier sehr schnell zu Verletzungen des Gehörgangens und des Trommelfells kommen kann! Weitere Infektionen sind dann die Folge.
Der Arzt wird gegebenenfalls zur Therapie noch ein Antibiotikum verschreiben, um einer drohenden bakteriellen Infektion vorzubeugen oder diese einzudämmen. Weitere Komplikationen können so auf einfachem Wege verhindert werden.
Prävention und was ich selbst tun kann
Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass sich nicht so leicht ein Überschuss an Ohrenschmalz bildet. Das kann grundsätzlich sehr einfach verhindert werden. Das natürliche Ohrenschmalz reguliert sich meist von selbst und von der Verwendung von Wattestäbchen wird meist abgeraten.
Sollte es bei starker Ohrenschmalzbildung dennoch einmal unumgänglich sein, ist es ratsam, hier sehr vorsichtig vorzugehen und nicht zu tief zu stochern. Dieses führt zu Verletzungen, die dann wieder mit einer Krustenbildung einhergehen. Des Weiteren wird der Ohrenschmalz nur noch tiefer in den Gehörgang geschoben und kann sich festsetzen.
Auch eine akute oder chronische Mittelohrentzündung, die sehr häufig die Ursache für die Krustenbildung darstellt, sollte unverzüglich behandelt werden.
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