Bärlauch als Hausmittel (Hausmittel und Naturheilmittel)

Mit seinem Duft nach Knoblauch und seinen zahlreichen Nährstoffen und guten Vitaminen, wird Bärlauch gerne als Hausmittel eingesetzt.

Bärlauch Bärlauch hilft oftmals gegen Blähungen, Völlegefühl und auch Durchfall. (Foto by: photodesign / Depositphotos)

Bärlauch-Tinktur

Eine Bärlauchtinktur lässt sich in verschiedenen, gesundheitlichen Bereichen einsetzen. Bei Magenverstimmungen, Darmproblemen, oder auch Husten.

Mithilfe der schwefelhaltigen Verbindungen in Knoblauch, Zwiebeln und auch Bärlauch können toxische, metallische Rückstände im Körper gebunden und wieder ausgeschieden werden.

So können Rückstände von Quecksilber und Amalgam (die man aus Füllungen für Zähne kennt) entfernt werden. Dabei hilft vor allem auch das Gurgeln von Salbeitee mit einigen Tropfen der Bärlauch-Tinktur.

Zubereitung

  • frische, saubere Blätter klein schneiden
  • ein Schraubglas damit füllen
  • Bärlauchblätter mit Weingeist oder Ansatzkorn übergießen
  • in einen gut verschließbaren Glasbehälter füllen
  • 3 Wochen lang ziehen lassen
  • die Flüssigkeit abseihen
  • in eine dunkle Flaschen umfüllen

Diese Tinktur kann pur oder mit Wasser verdünnt eingenommen werden. Empfohlene Dosierung dabei sind 10-20 Tropfen, 3 Mal täglich.

Die Tinktur hilft vor allem bei Verdauungsproblemen.

Ausleitungskur

Bevor man mit einer Kur zur Ausleitung beginnt, ist es wichtig die Ausscheidungsorgane zu aktivieren. Das gelingt am Besten mit einer Vielzahl an Kräuterteemischungen mit Brennnesseln, Löwenzahhn, Goldrute, Mariendisteln und Flohsamen.

Dazu wird zum Binden der Schwermetalle dann drei Mal täglich maximal 20 Tropfen Bärlauchtinktur zum Tee hinzugefügt.

Bärlauch-Öl

Zutaten

  • 100 g Bärlauchlätter (frisch, vor der Blüte)
  • 500g Olivenöl
  • ein Schraubglas

Zubereitung

  • Blätter waschen und gut trocken tupfen
  • Blätter grob schneiden
  • in das gereinigte Glas füllen
  • mit Olivenöl aufgießen
  • schwenken, bis Blätter vollständig im Öl schwimmen
  • drei Wochen dunkel lagern
  • durch ein Sieb filtern und das Öl in einen Ölspender füllen

Tipp: Es ist wichtig, dass die Blätter sorgfältig, aber besonders gründlich trocken getupft werden. Überschüssiges Wasser verringert die Haltbarkeit des Öls . Bei korrekter Durchführung kann das Öl etwa ein Jahr lang halten.

Bärlauch in der Küche - Rezepte

Bärlauch-Pesto

Zutaten

  • 155 g frischer Bärlauch
  • 60 g Cashewnkerne
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 1 EL Sesam
  • 1 Prise Salz
  • Schuss Zitronensaft
  • 150 ml Olivenöl

Zubereitung

  • Zuerst müssen die Blätter gründlich gewaschen werden
  • Zusammen mit dem Olivenöl und dem Zitronensaft werden diese dann fein mit einem Mixer püriert
  • Cashewkerne, Sonnenblumenkerne und das Sesam können dann kurz in einer Pfanne angeröstet werden
  • Die pürierten Blätter und die Kerne zusammen mixen

Bärlauch-Butter

Bärlauchbutter ist wirklich einfach selbst zu machen und schmeckt besonders gut auf frisch gebackenem Brot, zu Kartoffelnoder Gegrilltem. Die Butter lässt sich anschließend auch für einen gewissen Zeitraum einfrieren oder im Kühlschrank aufbewahren.

Zutaten und Zubereitung

  • 250g Butter
  • 1 TL Salz
  • Ein Bund Bärlauchblätter
  • Bei der Butter sollte man darauf achten, dass am Besten Zimmertemparatur hat, wodurch sie erst so wirklich weich wird.
  • Der Bärlauch wird gewaschen, dann klein geschnitten
  • Bärlauch, Salz und Butter werden zusammen vermengt

Bewertung: Ø 2,9 (14 Stimmen)

Autor: Lisa Maria Pichler
Infos zum Autor: Redakteurin bei fitundgesund.at
Erstellt am: 28.04.2020
Überarbeitet am: 28.04.2020

Quellen:

Nachrichtenportal https://burgenland.orf.at/v2/radio/stories/2641898 (Aufruf: 28.04.2020)

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